Offener Brief an Dr. Roy Kühne

AfD Kreisverband-Northeim.

Sehr geehrter Herr Dr. Roy Kühne,

am Freitagvormittag, den 18.08.2017 plakatierten fleißige Mitglieder der Jungen Alternative und Mitglieder des Kreisverbandes Northeim in der Northeimer Innenstadt.
Unsere Partei war die erste, die dort aktiv geworden war, dementsprechend wurden auch massiv Plakate aufgehängt.
Die gesamte Northeimer Innenstadt war blau.
Am Montagmorgen bot ein Blick in die Innenstadt ein anderes Bild…

Die Plakate der AfD wurden massiv abgerissen und geklaut, es hängen von über 30 Plakaten keine fünf Stück mehr!
An genau den Orten, wo vorher unsere Plakate hingen, lächelt uns nun ihr Gesicht an.
Das wirft die Frage auf, wie wurde die Innenstadt vorgefunden, als von Ihnen und ihrer Partei Plakate gehängt wurden?
Wir wollen natürlich nicht hoffen, dass die CDU selber etwas mit dem Abriss der Plakate unserer Partei zu tun hat.
Zweifelsohne wäre es skandalös für eine Partei, die sich wertkonservativ und demokratisch betitelt, wenn sie das Abreißen der Plakate einer demokratischen Partei unterstützen oder auch nur gutheißen würde.
Sie würden sich auf eine Stufe mit der linksjugend.solid begeben, die aktiv zum Zerstören unserer Plakate aufruft.

Natürlich ist es wahrscheinlicher, dass die Bäume von der CDU schon leer vorgefunden wurden und unsere Plakate schon zuvor von anderen Linksextremen entfernt und zerstört wurden.
Trotzdem bleibt der Vorgang undemokratisch und ermöglicht keinen gleichberechtigten Wahlkampf. Als Demokrat sollte das natürlich auch nicht in Ihrem Sinne sein, Herr Kühne.
Der AfD ist es nun fast unmöglich, in der Innenstadt zu plakatieren, da ihr Lächeln fast sämtliche möglichen Plätze ziert.
Dennoch war die AfD zuerst in der Innenstadt aktiv und nur aufgrund einer politisch motivierten Straftat war es Ihnen möglich, ihre Plakate dort in dieser großen Zahl zu platzieren.
Die Straftaten wurden natürlich auch bei der Polizei angezeigt.

Wir fordern Sie daher auf, einen Teil Ihrer Plakate wieder zu entfernen, damit die AfD ihre dort zerstörten Plakate ersetzen kann.
Wir fragen Sie auch, was sie von dieser Ungleichbehandlung demokratischer Parteien im Wahlkampf halten?
Sollten Sie dieser Aufforderung nicht nachkommen und ihre Plakate dort gänzlich hängen lassen, zeigen Sie sich solidarisch mit linken Straftätern, heißen der undemokratisches Verhalten gut und offenbaren sich selbst als Antidemokrat, der nicht allen Parteien die gleichen Chancen einräumen möchte.

Wir hoffen, ein solches Verhalten von einer christdemokratischen Partei nicht erleben zu müssen.

Für einen fairen Wahlkampf – für die Demokratie!

Mit patriotischen Grüßen
Der Landesvorstand der Jungen Alternative

 

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