Leserbrief

++ Leserbrief zum FAZ-Beitrag „Kirchenfern“ vom 12. Juni 2019 ++

In dem Beitrag wird behauptet, dass führende AfD-Politiker angeblich von einem „ethnisch reinen Volkskörper träumen und Säuberungsphantasien für die Zeit nach der Machtergreifung“ hegen. Beide Behauptungen sind falsch, sie entsprechen nicht der AfD-Programmatik. Schon rein sprachlich bedient der FAZ-Autor einmal mehr die ausgrenzende NS-Semantik gegen meine Partei. Die Farbe der AfD ist aber nicht braun sondern blau. Allerdings ist richtig, dass sich die AfD von Anfang an gegen illegale Masseneinwanderung ausgesprochen hat, die von den Altparteien – insbesondere seit dem Herbst 2015 – geduldet, ja geradezu aktiv gefördert wurde und weiterhin nicht angemessen abgewehrt wird. Damit sind Assimilationsgrenzen überschritten worden, die zu konfliktreichen Parallelgesellschaften geführt haben, die kein vernünftiger Mensch, gleich welcher Herkunft, haben will. Sie verursachen hohe Kosten und eine merklich angestiegene Kriminalität. Darauf hinzuweisen hat nichts mit dem angeblichen Streben nach einer „Reinhaltung des Volkskörpers“ zu tun. Auch pflegt die AfD keine „Säuberungsphantasien“.  Sie legt aber Wert darauf, dass rechtlich abgelehnte Asylbewerber und sich illegal im Land aufhaltende Migranten konsequent abgeschoben werden, bzw. durch eine wirksame Grenzabwehr erst gar nicht gesetzeswidrig zu uns kommen können. Dass hier schwere Defizite zu beklagen sind, wird vereinzelt sogar seitens der Altparteien zugegeben. Im Falle einer Regierungsbeteiligung der AfD würde sich meine Partei mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die deutsche Gesetzeslage in allen diesen Punkten kompromisslos umgesetzt wird.

Armin-Paul Hampel, Außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion

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