Ansichten eines Mitgliedes

Corona und der Wahn einer Kanzlerin

Ja, wir Deutschen sind die Größten!

Wir haben nicht nur die „Königin von Europa“, auch die „Stärkste Frau der Welt“ nennen wir unser Eigen.

Was wundert es, dass Frau Merkel den in Manier einer Alleinherrschaft teils verheerenden politischen Fehlentscheidungen der Vergangenheit ein weiteres Kreuz auf dem Grabstein ihrer Hinterlassenschaften beginnt einzumeißeln!

Was die Kanzlerin beschwört und durchsetzen möchte, mag ehrlichem Bemühen entspringen.

Zweifel aber sind angebracht bei der Vielzahl der Fettnäpfchen, in die sie bisher schon getreten ist.

Ihre Dramaturgie wird nämlich durch die Realität nicht gerechtfertigt. Infektions- und Todeszahlen, gar mit dem Blick ins Ausland, als Rechtfertigung eigenen Handelns, mutieren zum Psychoterror statt zur Nüchternheit der Betrachtungen.

Und fast alle Medien machen wie immer kritiklos sowie ehrerbietig ihren Hofknicks vor der Unberührbaren.

Es gehört schon eine Portion Größenwahn und verehrungsvolle Erniedrigung bis zur Selbstaufgabe der eigenen Würde und des Berufsethos dazu, weitestgehend unwidersprochen im Gleichklang adlatushaftiger Hörigkeit gegenüber  Frau Merkel sich anmaßen zu wollen, gegen eine in Jahrmillionen durch das Prinzip der Selektion entwickelte Natur auch medial ankämpfen zu wollen.

Frau Merkel verrennt sich einmal mehr durch ihre eingebildete Unfehlbar- und Selbstherrlichkeit. Doch diese bekommen nun endlich ihre Risse.

Selbst wohlgesonnene Journalisten heften ihr zunehmend das Etikett der „Dressurreiterin mit der Gerte in der Hand“ an. „Sie ist die Mutter, die schreit. Sie ist die Katze, die faucht, …..“, schreibt Gabor Steingart am vorvergangenen Dienstag in seinem MorningBriefing. Und Steingart ist nicht irgendwer.

Nun, die Bevölkerung ist besorgt. Aber den Grad dieser Erregung haben einmal mehr die nach Auflagen lechzenden großen Medienkonzerne mitzuverantworten. Denen waren gestapelte Särge in Italien und populistisches Fiebermessendes Flughafenpersonal in Kriegs“bemalung“ allemal umsatzträchtiger als das Hinterfragen inwieweit infizierte auch tatsächlich infektiös, also ansteckend sind. Und von dieser Maßstäbe setzenden Dramatik hat die Politik sich einmal mehr treiben lassen, ohne den Weg zurückzufinden.

PCR-Test hin oder her.

Tagtäglich sind wir einem Bombardement von Viren- und Bakterienangriffen ausgesetzt, gegen die unser Körper in seiner Evolution erfolgreiche Abwehrstrategien entwickelte.

Deshalb ist entscheidend, inwieweit unser Immunsystem gegen die fremden Eiweißstrukturen eines Virus die entsprechenden Immunglobuline als Antikörper gebildet hat.

Daher können nur bei Abhanden sein oder nicht ausreichend entstandener Antikörper auch Krankheitssymptome auftreten.

Und diese Zahl der wirklich Erkrankten sowie jene, die ursächlich an Corona verstorben sind, sollten und müssen endlich veröffentlicht werden, und nicht die “nur” infizierten Maßstab allen Handelns sein.

Das festzustellen hat ausschließlich durch Obduktionen zu erfolgen. Dies gebietet alleine schon die Glaubwürdigkeit der Politik – sollte dieser daran überhaupt noch gelegen sein!

Am Geld kann es nicht scheitern, denn dieses wird ohnehin Schaufelweise für sach- und personenfremdes über alle Notwendigkeiten hinaus ausgegeben.

Nur rechtsmedizinische Erkenntnisse können und müssen hier Maßstab werden. Alles andere ist Augenwischerei!

Ansonsten müsste man sich hiernach fragen, was wohl wirklich mit Corona beabsichtigt oder durch sie missbraucht werden soll.

Hieß es nicht immer, Frau Merkel würde „vom Ende her denken“?

Wäre dem so, hätten die Symptome der Erkrankung das Primat der Betrachtung. Von Erkrankten zu sprechen verbietet sich jedoch bei „lediglich“ positiv getesteten.

Stattdessen wird mit der Anzahl Infizierter Schindluder getrieben. Dabei scheint die aufkommende Influenza kein unwillkommener Summand zu sein.

Je mehr man meint, uns glauben machen zu müssen, unseren tagtäglich in einem Abwehrkampf gegen natürliche Einflüsse von Viren und Bakterien stehenden Körper mit drakonischen Maßnahmen schützen zu müssen, um so anfälliger wird tendenziell unser Immunsystem. Eine Binsenwahrheit, deren Leugnung unseren Widerstand herausfordert!

Es besteht keinerlei Grund zu gesundheitspolitischer Hast und Ratlosigkeit oder gar dem eingebildeten Ausnahmezustand ein ökonomisches Desaster folgen zu lassen.

So aber bricht Frau Merkel einmal mehr ihren Amtseid.

Und ihre Maßnahmen mit Klinikkapazitäten und deren Begrenztheit zu rechtfertigen, ist eher ein Offenbarungseid einer gescheiterten Gesundheitspolitik. Als hätte Frau Merkel bei der weitgehenden Privatisierung unserer Krankenhäuser nicht gewusst, dass deren verständliches Primärziel die Erzielung von Maximalgewinn sein würde. Der Blick ins Ausland als Trostpflaster wird so eher zur Bestätigung der eigenen Unvollkommenheit.

So wenig wie man jemals die Influenza besiegen wird und in manchen Jahren fünfstellige Todeszahlen bisher klaglos bei Politikern als naturgegeben akzeptierte, werden wir mit Corona leben lernen und die alljährlich zu erwartenden Mutationen bei nur teilweise erfolgreicher Bekämpfung akzeptieren müssen.

Könnten wir das Virus wegen seiner Überschätzung uns auslachen hören, würden die Gutgläubigen nicht nur Klopapier, sondern wir alle auch kiloweise Ohropax hamstern müssen.

Möge Frau Merkel also auf den Boden der Naturwissenschaften zurückkehren und nicht auch noch Darwins Evolutionstheorie ihren Willen oktroyieren.

Joachim Wedler

Bad Harzburg

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2 Kommentare

  1. Oliver Hachmeister

    Herr Wedler trifft, wie immer, punktgenau den Nagel auf den Kopf!
    Vielen Dank für diese absolut zutreffende Beschreibung der Realität, in der sich offensichtlich leider nicht mehr jeder unserer Volksvertreter aufhält.

    • Hallo Herr Wedler,
      klagen Sie doch bitte auch für uns alle, gegen den Maskenwahn im L K Goslar. Die Städte sterben aus und der Einzelhandel geht pleite, einfach nur entsetzlich. Ich hoffe, dass Sie etwas bewirken können.
      L G

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