Wechselt Gabriel in den VDA-Vorstand?

Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner, niedersächsische Bundestagsabgeordnete, zu der Meldung, dass der ehemalige SPD-Vizekanzler Gabriel in den Vorstand des VDA (Verband der Automobilindustrie) wechseln wird.

Wer hat uns verraten? 

 

Armin-Paulus Hampel: „Gibt`s überhaupt noch SPD-Wähler, die dem Kumpel-und Genossen-Gequatsche Glauben schenken?“Jens Kestner: „Nur eine Frage der Zeit, bis der Reim wieder ertönt: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“ Der glück-und freundlose SPD-Genosse Sigmar Gabriel wird den Bundestag verlassen, um wahrscheinlich an die Spitze des Verbands der Automobilindustrie zu wechseln. Gabriel, der als Kind so verhaltensauffällig war, dass man ihn auf eine Sonderschule schicken wollte, begann seine politische Karriere in den 70ern bei den radikalen „Braunschweiger-Falken“, dem landesweit bekannten marxistischen Flügel, setzte sie mit der Vizepräsidentschaft der Sozialistischen Internationale fort und endete sie schließlich als SPD-Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, als Bundesminister für Wirtschaft und Energie, als Bundesminister des Auswärtigen und schließlich als Vizekanzler. Der Verhaltensauffälligkeit ist der SPD-Genosse treu geblieben, denn als wahrscheinlicher Nachfolger von VDA-Chef Bernhard Mattes landet der einstige „rote Genosse“ da, wo er immer hinwollte: Am Zapfhahn der Macht, wo schlankoperierte Manager mit dickem Einkommen sich nicht mit „Genosse“ anreden und wo selbst Gabriels Monatshonorar von bis zu 30.000 Euro von Handelsblatt, ZEIT und Tagesspiegel kümmerlich erscheinen. Armin-Paulus Hampel: „Da wundert sich die SPD, dass sie bei Landtagswahlen nur noch kümmerlich einstellig abschneidet? Kanzler Schröder macht Kohle bei Gazprom, Wolfgang Clement kassierte bei RWE und DuMont und nun beweist ein weiterer Sozi, dass es nicht auf politischen Charakter, sondern aufs Einkommen ankommt. Wolfgang Clement musste man zugutehalten, dass er die SPD verlassen hat, weil er die SPD-Nähe zur Linken nicht mehr ertragen konnte und eine Deindustrialisierung Deutschlands vorhersagte. Wie recht er doch hatte! Und der Goslarer-Gabriel? Was bleibt von seiner Kumpanei mit den SPD-Wählern? Bei Geld scheiden sich die Geister, heißt es doch. Offenbar war es nur eine Frage des Geldes, dass der Ex-Vizekanzler, der Ex-Falke und der Ex-Sozi sich nun dahin definiert, wo er immer hinwollte: zum geschätzten Jahresgehalt von mindestens 600.000 Euro. Gibt`s überhaupt noch SPD-Wähler, die jetzt noch dem roten Kumpel-und Genossen-Gequatsche Glauben schenken?“ fragt Hampel. Jens Kestner: „Herr Gabriel wird also –so scheint es ja wohl –Autolobbyist mit sattem Einkommen. Um das umsetzen zu können, macht der einstige Sozi im Bundestag Platz für einen Nachrücker, damit die rote Seilschaft auch ja ihre roten Kinder alle finanziell gut versorgt. Gibt`s eigentlich in Deutschland, abgesehen von den SPD-Mitgliedern im Bundestag, noch Menschen, die der SPD ihre angebliche „Nähe zum Bürger“ abnehmen? Braucht es noch mehr Beweise als die Wahldebakel der SPD, um die einstige Volkspartei endgültig in der Versenkung zu sehen, wo sie auch hingehört? Das konstante Hetzen gegen die AfD wird vom Wähler belohnt, der die SPD in Thüringen mit 8,2 Prozent abstraft! Natürlich sind Karrieremeldungen wie einst von Ex-Kanzler Schröder und nun von Gabriel die krönenden Beweise für einen nicht mehr existierenden Charakter der ehemaligen sozialdemokratischen Volkspartei. Nur eine Frage der Zeit, bis man den alten Reim wieder hören wird: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“ meint Kestner.

1 Kommentar

  1. Jennifer Schmitt

    Die Zahlen machen hier eine ganz klare Aussage. Es gibt nur noch wenige die das Gerede glauben. Es sind neue Zeiten angebrochen und ich sehe eine Bilanz zu mehr aufwachenden Menschen. Es ist ein wahres Tauziehen. Doch sind diese Lobbyisten, wie auch bald Herr Gabriel, ein perfektes Beispiel und Bild für die vielen Wähler die sich neu orientieren, denn keiner wünscht sich Politiker die nur noch auf ihre eigenen Belange acht geben.

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