Wahlanalyse

Ein Vergleich der Ergebnisse der letzten Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahl. Wie haben die Bürger im Landkreis Goslar abgestimmt?  Hier werden nur die Stimmen für die Alternative für Deutschland aufgeführt.

 

Europawahl:  ( 2014 + 26.5.2019 )

2014 ( Deutschland )           7,0 %

Landkreis Goslar                  6,8 %   >>>  2904 Stimmen

Stadt Goslar                          6,7 %    >>>  1000 Stimmen

2019 ( Deutschland )        11,0 %

Landkreis Goslar              10,3 %    >>> 6408 Stimmen  ( Ein Zugewinn von 3504 Stimmen )

Stadt Goslar                      10,1 %    >>>  2228 Stimmen  ( Ein Zugewinn von 1228 Stimmen )

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Bundestagswahl: ( 2013 + 24.9.2017 )

2013 ( Deutschland )         4,7 %

2017  Landkreis Goslar      10,6 %   >>> 3006 Erststimme

11,3 %  >>> 3236 Zweitstimme

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Landtagswahl :  ( 15.10.2017 )

Landkreis Goslar       8,2 %  >>>  1908  Erststimme

8,1 %  >>>  1900  Zweitstimme

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Kommentar

Wahlergebnis der Europawahl: gut oder schlecht?

Vielen Dank für die detaillierte Wahlanalyse!
Stimmzahl in Goslar mehr als verdoppelt, Prozentanteil auf 10,3 % im Landkreis gesteigert.
Das sind respektable Zugewinne, die uns allen Mut und Hoffnung machen.
Und Herr Prof. Meuthen sagte in einem Interview direkt nach der Wahl zurecht:
„ Wer Verlierer sehen will, muss bei den Anderen suchen.“

Vielen Dank und Respekt an alle, die im Wahlkampf praktisch mitgeholfen haben!

Trotzdem bleiben für alle, die der AfD nahe stehen, noch Fragen offen:

Da gab es innerhalb der Wahlkampfwochen eine Veröffentlichung einer Bertelsmann-Studie,
die zu dem Ergebnis kam, dass
über 50 % der Deutschen Vorbehalte gegenüber der aktuellen Migrationspolitik haben,
über 50 % der Deutschen Vorbehalte gegenüber der Genderideologie haben,
über 50 % der Deutschen Vorbehalte gegenüber der Abgabe von Souveränitätsrechten an die EU haben.

Diese „gefühlte Zustimmungsrate“ von rund 50 % erleben AfD-ler wie ich auch immer wieder persönlich in Gesprächen, oder in den Kommentarfunktionen der großen Nachrichtenmedien.

Wo sind denn nur die fehlenden rund 40 % bei den Wahlergebnissen geblieben?

Dafür gibt es sicher mehrere Ursachen, die sich zusammenfassen lassen in dem enormen öffentlichen Ausgrenzungsdruck.
Viele trauen sich nicht mehr, Ihre Meinung zu sagen, sondern laufen dem „Mainstream“ hinterher.
Sowohl regionale, als auch überregionale Presse schweigen konsequent über positive politische Beiträge aus der AfD. Kommt dann einmal ein zweifelhafter, nicht so gut gelungener Beitrag, wird unverhältnismäßig groß darüber berichtet.
Und wenn sich rein gar nichts Negatives zum Berichten findet, wird kurzerhand etwas konstruiert.
Zum Beispiel die versuchte Beobachtung durch den Verfassungsschutz, ( erwies sich in Nachhinein als haltlos),
die Nachricht, dass die Staatsanwaltschaft gegen den MdB Paul Hampel ermittelt, ( er selbst hatte darüber keine Informationen),
oder die Nachricht, dass ein Goslarer Ratsherr bei der jüngsten rechtsradikalen Demo dabei und mittendrin war. (Unsinn)
Auch der Kommentar der GZ zur Wahlkampfrede unseres Kandidaten, Guido Reil, zählt zu dieser bedauerlichen Kategorie.
Dadurch wird ein Klima der Ablehnung und Ausgrenzung erzeugt, welches dann dazu führt, dass die AfD Mühe hat, noch Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen vermietet zu bekommen, oder gar dabei erfolglos bleibt.
Das gilt für parteiinterne Veranstaltungen und ebenso für öffentliche Wahlkampfveranstaltungen.
Das führt weiterhin dazu, dass, wenn dann mal ein Raum gefunden wurde, lange Anreisewege erforderlich werden.

Dass trotz Alledem so ein großer Erfolg bei der EU-Wahl zu verbuchen ist, freut uns sehr.
Und die Umstände, unter denen dies möglich war, sind für uns Ansporn und Motivation,
uns weiterhin mit Klugheit und Sachverstand für unser Land und unsere Interessen einzusetzen!

Christoph Cless

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