Pädogogen statt Pädagogen

 

Armin-Paulus Hampel und Jens Kestner, niedersächsische AfD-Bundestagsabgeordnete, zu einem Artikel in der Braunschweiger-Zeitung zu

„Vielfalt in der Schule“

Pädogogen statt Pädagogen?

Armin-Paulus Hampel: „Offenbar werden die Ideen eines Cohn-Bendit für manche Genossen wieder salonfähig!“
Jens Kestner: „Kann es sein, dass manche Lehrer über „sexuelle Vielfalt“ reden, weil sie von Rechtschreibung und Mathematik keine Ahnung haben?“
In der Braunschweiger-Zeitung vom 21.11.2019 kann man unter der Überschrift „Wie Schule Vielfalt lehrt und lernt“ erfahren, welche Schwerpunkte für Studenten und Lehrkräfte wichtig sind, die Kindern und Jugendlichen vermittelt werden sollen. Statt aber auf die Beseitigung dramatisch gestiegener Schwächen bei Rechtschreibung und Mathematik einzugehen, geht es stattdessen um die „Thematisierung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Schule und in der Lehrkräfteaus- und Weiterbildung“. Unterrichtsbausteine zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für verschiedene Alters- und Schulstufen und eine „quere Bücherkiste“, wie auch ein „Identitätslotto als Spiel durchs Leben“ sollen zur Aus- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte dienen. Die schulische Fokussierung, die „Vielfalt“ überschrieben wird, scheint allerdings am eigentlichen Lehrauftrag vollkommen vorbei zu gehen.
Armin-Paulus Hampel:
„Schon 2017 war eine veröffentlichte Studie zum bundesweiten Schul-bildungsniveau besorgniserregend. Wolfgang Steinig, Professor für Germanistik an der Uni Siegen, hat beim Vergleich von Schulaufsätzen festgestellt, dass Schüler mehr als doppelt so viele Rechtschreibfehler machen als 1972. Gerade mal etwas mehr als die Hälfte der Viertklässler schafft den Regelstandard beim Schreiben, etwa zwei Drittel beim Lesen und Zuhören. Nur 62 Prozent der Viertklässler haben bundesweit in Mathematik die von der Kultusministerkonferenz vorgesehenen Mindeststandards erreicht. Offenbar setzen rot-geführte Ministerien in Niedersachsen Maßstäbe, in denen es
wichtiger scheint, dass man einem Kind in der 4. Klasse unbedingt beibringen muss, in welche sexuelle Orientierung es sich entwickeln muss, statt ihm Rechtschreibung und Mathematik beizubringen. Die dramatischen Lern-Defizite bei Kindern und Jugendlichen darf man nicht allein einem „Smartphone-Zeitalter“ in die Schuhe schieben, sondern muss hierfür eine Politik verantwortlich machen, die einer Generation erwachsen ist, in der es für einen grünen und nackten Cohn-Bendit völlig normal war, ein ebenso nacktes Kind auf seinem Schoß reiten zu lassen!“ so Hampel.
Jens Kestner:
„Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung informiert auf seiner Internetseite: „Für die Unterstützung von Maßnahmen gegen Diskriminierung von LSBTI* und insbesondere für den Gesundheitsschutz stehen in 2019 insgesamt 440.000 Euro an Projekt-Fördermitteln zur Verfügung. Die Förderungen erfolgen auf der Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Aktivitäten für den Abbau von Diskriminierungen gleichgeschlechtlich orientierter, trans- oder intergeschlechtlicher Menschen.“ An dieser Stelle darf ich daran erinnern, in welchem traurigen Erhaltungszustand sich nicht nur viele Schulen in Niedersachsen befinden, sondern in welchem ebenso traurigen Zustand sich manche Lehrkräfte befinden, die in ihrer linksgrünen Desorientierung lieber über sexuelle Vielfalt als über das Produzieren eines einzigen fehlerfreien Satzes mit fünfzehn Wörtern lehren. Bei einer sogenannten „Vera-Auswertung“ unter 24.000 Grundschülern kam heraus, dass drei Viertel von ihnen die Regelstandards im Bereich Rechtschreibung nicht erreichten. Die Hälfte von ihnen kam nicht an die Mindestanforderungen heran. In Mathematik sah es nicht minder düster aus. Beim Thema „Größen und Messen“ waren für mehr als ein Drittel die einfachsten Aufgaben zu schwer. Dass nun sexuelle Vielfalt thematisiert wird, kann eigentlich nur bedeuten, dass die Lehrkräfte selbst nicht mehr in der Lage sind, Eins und Eins zusammen zu zählen!“ bemerkt Kestner.

Berlin, 22.11.2019

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