Mordversuch gegen AfD-Politiker

Zum gestrigen Mordanschlag auf den Bremer AfD-Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz erklären die AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen und Alexander Gauland:

Die feige und lebensbedrohliche Gewalt gegen Frank Magnitz ist das Ergebnis der andauernden Hetze von Politikern und Medien gegen uns, die jetzt in Bremen offenbar von Linksterroristen in die Tat umgesetzt wurde. Ist der Kampf gegen die AfD erst erfolgreich, wenn bei solchen Anschlägen Menschen sterben?

Wir verurteilen diese abscheuliche Tat auf schärfste und fordern Politiker aller Parteien sowie die Bundesregierung auf, Gewalt gegen die AfD ohne Wenn und Aber zu missbilligen. Wer sich jetzt nicht eindeutig und öffentlich gegen diese Angriffe ausspricht, macht sich stillschweigend mit den brutalen Tätern gemein. Wie groß wäre der Aufschrei gewesen, wenn ein solche Tat zum Beispiel einen Landesvorsitzenden von CDU, SPD oder Grünen getroffen hätte?

Mit diesen Anschlägen wird ein Klima der Angst geschürt und unsere Demokratie in Gefahr gebracht. Polizei, Verfassungsschutz und Justiz müssen jetzt alles daransetzen, dass die Täter umgehend gefasst und mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden. Die Behörden stehen außerdem in der Pflicht, die Unversehrtheit von Leib und Leben der in der Öffentlichkeit bekannten AfD-Entscheidungsträger mit allen Mitteln zu gewährleisten, damit diese ihr demokratisches Recht auf ungehinderte Teilnahme an der politischen Willensbildung wahrnehmen können!“

F.Magnitz

++Pressemitteilung++

Armin-Paulus Hampel, MdB & außenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, zum Mordanschlag auf den AfD-Bundestagsabgeordneten und Bremer AfD-Chef Frank Magnitz

Armin-Paulus Hampel: „Wo ist das Video? Wo ist der Zeuge?“
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz wurde am 07. Januar 2019 angegriffen. Das ist Fakt. Es gibt einen Zeugen und es gibt Überwachungsvideos, auf denen die Tat zu sehen ist. Doch scheint plötzlich der Zeuge unauffindbar zu sein, und auch das Überwachungsvideo wird nicht veröffentlicht, um einen Fahndungserfolg zu beschleunigen. Statt die Beweismittel der Öffentlichkeit schnellstens zugänglich zu machen, wurde in Windeseile aus einem Mordversuch ein versuchter Totschlag konstruiert, der dann nochmals auf schwere Körperverletzung reduziert wurde. Frank Magnitz hat in den Medien wiedergegeben, was ihm ein Zeuge noch am Tatort berichtet hatte, nämlich, dass zwei Personen mit einem Gegenstand in Art eines Kantholzes, auf ihn eingeschlagen hätten. Dass der verschwundene Zeuge von einem Gegenstand sprach, mit dem auf Magnitz eingeschlagen wurde, wird in allen Medien hingegen lautstark dementiert und plötzlich soll Magnitz lediglich gestürzt sein, wodurch er sich Kopfverletzungen zugezogen haben soll. Ein Foto, auf dem Magnitz im Krankenhaus zu sehen ist, wird medial so aufbereitet, dass Verletzungen durch einen schwarzen Balken verdeckt werden, der sonst nur dazu dient, die Augen des Betreffenden unkenntlich zu machen. Wieso also spricht niemand mehr vom Zeugen, wieso wird das Video nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht?

Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Freund des Opfers, Armin-Paulus Hampel, zweifelt an der Ernsthaftigkeit der Ermittlungsbehörden, den oder die Täter schnell ausfindig zu machen:
„Ich erinnere an den Fall vom 27. Oktober 2016. Eine Frau wurde in Berlin an einer Rolltreppe in den Rücken getreten, sie stürzte eine lange Treppe herab und verletzte sich dabei schwer. Der Täter wurde schnell gefasst, weil erst die Medien und dann die Polizei ein Beweisvideo veröffentlichten. Dass man im Fall Magnitz auf die Veröffentlichung des Videos verzichtet und der Zeuge noch immer nicht vernommen wurde, lässt vermuten, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Stattdessen scheinen die Medien allergrößtes Interesse daran zu haben, aus einem feigen Attentat ein gewöhnliches Stolpern mit Kratzern als Folge eines Sturzes zu machen. Als vor kurzem ein Hacker persönliche Daten auch von Bundestagsabgeordneten ins Netz stellte, funktionierte der Ermittlungsapparat rasant schnell und der Täter wurde gefasst. Nun ist es ein AfD-Bundestagsabgeordneter, auf den ein Attentat verübt wurde. Die Ermittlungsgeschwindigkeit zum Hackerangriff unterscheidet sich aus meiner Sicht eklatant! Ich will hier nicht von Unterlassung sprechen, aber dass man den Videoinhalt zurückhält und den Zeugen aus unerfindlichen Gründen nicht befragen kann, erscheint doch höchst seltsam. Auch muss die Frage gestellt werden, was wohl geschehen wäre, wenn ein Bundestagsabgeordneter einer anderen Partei öffentlich brutal attackiert würde. Nun aber ist wieder ein AfD-Mann das Opfer und es bleibt dabei, dass entscheidende Fragen weiterhin unbeantwortet sind!“ konstatiert Hampel.

Berlin, 10.01.2019

1 Kommentar

  1. Gestern, am Montag den 07 Januar, wurde Herr Frank Magnitz in der Innenstadt von Bremen brutal überfallen und schwerverletzt. Nach Angaben der Polizei überfielen den 66 jährigen AfD Parlamentarier mehrere vermummte Täter und nur durch eine mutige Intervention einer zufällig da gewesene Person, das schlimmste verhindert werden konnte.
    Die Umstände und insbesondere die Brutalität dieses Vorfalls lassen vermuten, dass der Überfall durch geübte Personen ausgeführt wurde und sich nicht um einen Zufall handelte.
    Gut, dass sich vereinzelte Politiker der SPD und Grünen zur Wort gemeldet haben und dieser Tat eindeutig verurteilt haben.
    Ebenfalls hatte Herr Heiko Maas, Bundesminister des Auswärtigen eindeutig zu diesem Vorfall Stellung genommen.
    Wenn man diesen Überfall zusammen mit dem Anschlag in Döbeln und zuletzt gemeldeten Vorfall mit den AfD Büro in Berlin, zusammenstellt, dann lässt sich nur schwer an vereinzelte, nicht zusammenhängende Ereignisse glauben.

    Im Moment ist natürlich viel zu früh Schlüsse zu ziehen, allerdings kann ich mir nicht in den letzten Jahrzehnten an solche krasse Überfälle gegen die Vertreter des Volkes in Deutschland – Herr Magnitz ist MdB – erinnern. Es gab’s natürlich Messerattacken gegen Herrn Oskar Lafontaine und Herrn Wolfgang Schäuble, aber bei diesen Mordanschlägen handelte sich um Attentäter mit gestörten Psyche.
    Dieses Ereignis erinnert eher an die Umstände in anderen fernen Ländern, die wir in Deutschland zurecht kritisieren.
    Ich hoffe, dass dies das erste und letzte Mal ist, dass ein Parlamentarier auf der offenen Strasse in Deutschland schwer zusammengeschlagen wird.

    Es bleibt abzuwarten wie dieser Vorfall durch die zuständige Sicherheitsorgane bzw. Polizei untersucht und geklärt wird und wir als Bürger dieses Staates über den Fall informiert werden

    Ernst N.
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    Als ich mein Kommentar zum Artikel von Herrn Hampel über den Attentat auf Herren Frank Magnitz geschrieben habe, beendete ihm mit einer Phrase „Es bleibt abzuwarten wie die zuständigen Sicherheitsorgane bzw. Polizei den Anschlag untersuchen wird …usw…etc“. Ich muss zugeben, dass ich sogar mir dachte, dass diese Formulierung ein bisschen zu stark wäre, als wenn ich nicht gleich geglaubt hätte, dass die Sache den normalen, kriminalistischen Gang bei der Polizei annimmt. Als ich heute erfahren habe, dass der Mordversuch plötzlich in manchen Medien relativiert wird, war ich sprachlos. Es ist mir klar, dass was die Medien machen nicht damit zu tun hat was die Polizei tut, aber ein bittere Nachgeschmack bleibt doch.
    Das hätte ich nicht erwartet, nachdem dieser Tat von den führenden Politikern, aus dem politischen Establishment, eindeutig kritisiert wurde, dass man eine Legende versucht aufzubauen, als wenn alles nicht so schlimm wäre.
    Ich bin von den deutschen main stream Medien nicht besonders enttäuscht, diese Medien zeigen seit längerem, wie man politische Landschaften in den Köpfen der Deutschen, möchte man fast sagen, synthetisch zu entwickelt und zu den gewünschten Standard verändern.

    Ich bin sauer, dass man mit sozialwissenschaftlichen Mitteln die Meinung der Bürger manipuliert und zwar so, dass der kriminelle Aspekt des Vorfalls in Hintergrund geschoben wird, dafür die andere Thesen wie zum Beispiel, selbstverschuldete Sturz von Herrn Magnitz auf dem Gehweg, als mögliche Ursache in Betracht genommen wird.

    Natürlich sind wir alle auf die eine oder andere Berichterstattung verurteilt und als normale Bürger keine Möglichkeiten haben die Medienberichten auf ihre Echtheit zu prüfen. Wir wissen aber seit E. Kant und von Ihm formulierten „Kategorischen Imperativ“ , dass in uns ein eingeborene Sucht nach Gerechtigkeit und Wahrheit schlummert und Lügen sowie Manipulationen jeglicher Art doch früher oder später aufs Tageslicht kommen.
    Ernst N.

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