Liebe Mitbürger!

Liebe Mitbürger!

„Freiheit statt Sozialismus“ lautete der Wahlkampfslogan der CDU 1976.

Zwischenzeitlich kommt die Freiheit, sagen zu dürfen, was gesagt werden muss, einer
Selbstgeißelung gleich. Das Schubladendenken, die Stigmatisierung des
Andersdenkenden ist Alltag geworden.
Über Jahrzehnte hinweg haben sich die Alt-Parteien den Staat Untertan gemacht, die
Kirchen, Verwaltungen, den gesamten Kulturbetrieb, Medien, Gesellschafts-und
Sozialwissenschaften korrumpiert. In trauter Eintracht mit der SPD die CDU mit ihrer
pastoral-sozialistisch erzogenen Führerin vorweg.
Den Bürger hat`s bisher nicht gestört.

Der Wind jedoch hat sich gedreht, orkanartige Stürme verkünden Unheil am Horizont. Ob
Geldwertverfall und die mögliche Abschaffung seiner baren Verfügbarkeit, um zu retten,
was in Europa nicht rettbar ist, eine diktatorische Energiewende, die Volksvermögen in
jährlich zweistelliger Milliardenhöhe verschleudert und doch nur zum Scheitern verurteilt ist
oder der Kulturkolonialismus, welcher zu gesellschaftlichen Spannungen unübersehbaren Ausmaßes führen wird.

Der Terror ist in Deutschland angekommen. Die Verantwortlichen hilflos.

BILD – und diese liegt nicht immer falsch -berichtet unter Berufung aus
Sicherheitskreisen, dass fast 400000 Iraker und Syrer ab März 2018 ihre Familien in
Deutschland Willkommen heißen können. Die Größe einer Familie bleibt der Phantasie
des Lesers überlassen.

Jahrzehntelange Versäumnisse sollen das Fiasko einer am Boden liegenden
Familienpolitik damit übertünchen und den heimischen Arbeitsmarkt sanieren.
Unsere Bildungseinrichtungen, ohnehin schon am Limit, werden zusätzlich zu Labors
obskurer Experimente zweifelhafter Sexualwissenschaftler und deren Derivate. Vor
Schulkindern und Kitas nicht halt machend.

Die sozialistische Gleichmacherei hat die Gesellschaft gelähmt. Der  linke Journalismus ihr
fleißigster Helfer. Kreischende Minderheiten, die mittels Koketterie ihre vermeintlichen
oder auch tatsächlichen Besonderheiten missbrauchen, um es der Allgemeinheit zu
oktroyieren, können sich der politischen Aufmerksamkeit und Förderung durch Alt-Parteien
sicherer sein, als die normal lebende und arbeitende Mehrheit unseres Landes.

Ein Umpflügen geht von statten, bei dem die wenigsten die Konsequenzen erfassen, doch
alle sind betroffen. Förderschulen müssen der Inklusionsideologie weichen, nur um den
Gleichheitswahn fragwürdiger Pseudowissenschaft Genüge zu tun.
Kriminelle mit ellenlangen Strafregister können weiter auf Bewährung hoffen und der
Nichtabschiebung sicher sein. Das Opfer der Lächerlichkeit preisgegeben.
Wie passend ist es doch, dass gerade die GRÜNEN jetzt auch noch Haftstrafen
abschaffen wollen.

Willkommen im Irrenhaus Deutschland!

Und als verlässliche Erfüllungsgehilfen halten die oben genannten vermeintlichen Eliten
den Deckel auf dem brodelndenTopf.

Doch die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden, sagte einst Wilhelm Busch.

In der alten Bundesrepublik ging es ohne bedeutende Brüche stetig bergauf. Der
Wohlstand wurde der Duldsamkeit Nahrung. Es ist kein Vorwurf. Es ist, wie es war.
Die Zeiten haben sich dramatisch verändert. Im Osten unseres Vaterlandes folgten dem
Schock die millionenfachen Brüche. So konnte dort -und auch nur dort -die Erfahrung
zuerst keimen, dass sich unser Land im Kreise dreht.
Die Pirouetten werden schneller und katapultieren die Verlierer eines uns versprochenen
Globalisierungssegens an den Rand der Gesellschaft. Und diese schaut zu.
Dort, wo es in der alten Bundesrepublik schon immer unübersehbare Risse gab, konnte
man vertrauen auf die heilsame Wirkung weitgehend bruchlos prosperierender
Entwicklung.
Es ging noch immer alles gut – noch.

Heute sind auch dort die Warnzeichen unübersehbar. Das Volk, von dem Jean Paulinder Mitte des 19. Jahrhunderts einmal schrieb, sei „ein betäubter Haufen, dessen Reden artikuliertes Schnarchen ist”.

Doch der Deutsche Michel beginnt soeben, sich den Schlaf aus  den Augend zu reiben.
Und fragt, wo bleibt die Erfüllung des Versprechens eines Willy Brandt mehr Demokratie zu wagen? Selten waren wir ihr ferner als heute.

Woher nimmt eine sich selbst zum alternativlosen Polarstern
erkorene Kanzlerin den Anspruch, über Volk und Parlament
hinweg Menschen zwei sich fremder Kulturkreise zu zwingen,
einander unterwerfend zu integrieren?

Noch hören nur wenige von uns der Sirenen warnende Klänge und sehen die Untiefen, die
Deutschland mehr und mehr zu umschiffen hat. Doch sie werden lauter und sichtbarer,
Willkür und Rechtsbrüche anklagend.
Noch geht es uns gut-wird suggeriert. Doch die Feuer der Leuchttürme, die uns einst die
Fahrwasser auch in stürmischen Zeiten zu den sicheren Häfen wiesen, sie erlöschen
zusehends.
Dem bisher nur gewagten Flüstern hinter vorgehaltener Hand, könnte ein befreiender
Aufschrei alsbald folgen.
Wir haben anderes verdient, als die Vernichtung unserer Väter und Mütter allseitige
Aufbauarbeit. Wir wollen nicht im Wolkenkuckucksheim zum Sankt Nimmerleinstag auf
Daunen gebettet sein. Wir wollen gestaltend in Freiheit und Verantwortung unser Land
prägen.
Darum verschont uns mit den so oft schon gescheiterten sozialdemokratisch-
kommunistisch-grünen Träumereien oder einer anderen pseudoliberalen Ein-Personen-
Herrschaft.

Der Aufschrei sollte lautlos am 24. September zu sehen sein.

Wie notwendig dieser Aufschrei ist, hat kein geringerer als jener Herr Gabriel, der unser
Land nach außen hin repräsentiert, in einem am 11.09. d. J. mit t-online geführten
Interview nicht deutlicher bekräftigen können.
Es ist eine Zustandsbeschreibung über dessen Partei, den Wahlkampf, unser Land und
die uns regierenden Politiker und nicht zuletzt auch über den Menschen Gabriel, wenn er
sich über die AfD ausschüttet.
Hat dieser doch festgestellt: „Wenn wir Pech haben, senden diese Menschen(Anm. das Wahlvolk)bei der Wahl ein Signal der Unzufriedenheit, das schlimme Folgen haben wird.
Dann haben wir zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkriegs im deutschen
Reichstag wieder echte Nazis.“

Nein, Herr Gabriel, sie werden Menschen in ihrem Umfeld haben, von deren Nöte und
Ängste sie sich schon längst entfernt haben. Sie werden erfahren, dass lebendige
Demokratie die streitbare und kontroverse Auseinandersetzung ist, um den bestmöglichen
Weg für unser Land und Europa zu finden und nicht der Befehlsempfang im alternativlos
kategorischen Imperativ.

Wenn man Gabriel auch nie als in die Ahnengalerie der SPD gehörende Persönlichkeit
gesehen hat–schließlich muss man ihn messen an der Historie der SPD auf die er sich
ja so gern beruft, – so kommt man als außenstehender Betrachter doch nicht umhin, zu
bekennen, ihn immer wieder überschätzt zu haben. Dem Mann fehlt es schlicht und
einfach an Niveau. Was ihm nicht fehlt, ist allerdings die Fähigkeit dieses stets aufs Neue
zu unterbieten. Stinkefinger und „Pack“ sind ohnehin schon seine Tattoos. Und zu Zeiten
seines Schulbesuches hat es wahrscheinlich auch schon so chaotisch ausgesehen wie
derzeit unter der SPD-Regierung des Herrn Weil. Die Wissenslücken Gabriels in
Geschichte lassen es vermuten.
Der Außenminister hat einfach zu kleine Füße für die großen Schuhe derer, die diese
Partei einst prägten. In die er niemals hinein passt und zu denen er stets nur wird
aufschauen können.
Auch wenn er sich gegenüber dem im Geiste verbundenen Schulz für den besseren
Kanzlerkandidaten halten mag, die SPD wird mit beiden zum Auslaufmodell.

Unser verdienstvoller Bundestrainer Berti Vogts hat es einmal kurz und treffend
formuliert: „Persönlichkeiten zeichnet aus, dass sie sich zusammenreißen können.“

Gabriel aber verliert die Contenance.
Den Wählern mit „schlimmen Folgen“ zu drohen, wenn die AfD in den Bundestag einzieht,
ist ein weiterer „Gabriel“. Ja, Herr Vizekanzler, die Folgen werden sein, dass sie den
Bürgern in Zukunft zu deren Alltagssorgen nicht mit politischen Routinefloskeln werden
kommen können und Antworten geben auf Fragen, die keiner gestellt hat. Schlimm,
wirklich schlimm –für sie!

(aw)

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