Handschlag verweigert

PARIS. Eine algerische Moslemin, die Männern nicht die Hand geben wollte, darf keine französische Staatsbürgerin werden. Das höchste französische Verwaltungsgericht hat am Donnerstag die Berufung der Frau in letzter Instanz zurückgewiesen.
Die mit einem Franzosen verheiratete Algerierin sollte im Juni 2016 eingebürgert werden. Bei der Einbürgerungszeremonie im Departement Isère weigerte sie sich dann aber, dem zuständigen Beamten und einem Lokalpolitiker die Hand zu geben, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.
Sie habe sich dabei auf ihren „religiösen Glauben“ berufen, der ihr verbiete, fremde Männer zu berühren. Die Regierung verweigerte daraufhin die französische Staatsbürgerschaft. Das Verhalten der Frau zeige, daß sie „nicht in die französische Gesellschaft integriert“ sei. Dagegen war die Frau vor Gericht gegangen.

Quelle: Junge Freiheit ( online Ausgabe  )

 

4 Kommentare

  1.  Richtig, der Vorstoß ist begrüßenswert, aber das war es dann auch. Der Vorstoß kommt von ein paar Hinterbänklern ohne Macht und Einfluss. Diese schreckliche Kanzlerin ist umgeben von Höflingen ohne Charakterstärke und ohne innere Beziehung zu dem Land, dem sie eigentlich dienen sollten. Und Abgeordneten von CDU/CSU? Ein Bild des Jammers. Sie hätten bei der Kanzlerwahl ein deutliches Zeichen setzen können indem sie bei dieser geheimen Wahl dieser schrecklichen Frau die Mehrheit verweigert hätten. Aber nichts ist geschehen, deshalb schreitet das Unglück weiter fort und die täglich intensiver werdende innere Auflösung dieses Landes ist nicht mehr aufzuhalten. Und eines muss man immer wieder deutlich sagen, all diese Personen, die sich so schrecklich an unserem Land versündigen, wurden von den deutschen Bürgern gewählt, die Deutschen wollen ihren Untergang. Wo man hinhört wird geschimpft, aber bei den Wahlen ändert sich nur marginal etwas. Die materiellen Zerstörungen des letzten Krieges konnten repariert werden, die jetzt stattfindende innere Zerstörung wird endgültig sein. 

    • Joachim Wedler

      Dein Kommentar, Gabriele, ist eine zweifelsfrei richtige Sachverhaltsschilderung. Und man spürt die Wut und die Ungeduld, die Ohnmächtigkeit in der zunehmenden Verzweiflung dem nichts entgegensetzen zu können. Wirklich nichts? Gabriele, Dein Kommentar ist alles andere als nichts!
      Der deutsche Bürger ist nun mal kein Südländer. Respektiert das Verbot von Generalstreik ebenso wie die allgemeinen und beamtenrechtlichen Hierarchien und sonstigen Abhängigkeiten. Deshalb, gut Ding will Weile haben, so wie jeder Tropfen den Stein höhlt. Also nicht pessimistisch sein!
      Das Gutmenschentum hat ein viel größeres Problem: Es weiß nämlich, dass es bereits Geschichte ist.
      Deshalb immer daran denken, selbst Honecker und Mielke landeten im Knast!
      Hättest Du Dir dies jemals träumen lassen?

      Joachim Wedler

  2. Oliver Hachmeister

    Eine korrekte Entscheidung, mehr kann man dazu nicht sagen.
    Leider werden Deutsche Behörden nicht das Rückgrat haben ebenso zu verfahren.

    • Mir, als AfD-Fraktionsvorsitzenden und Mitglied des Stadtrates Wolfenbüttel, verweigert die stellvertretende Bürgermeisterin (SPD) seit eineinhalb Jahren den Handschlag, weil sie meint, dass “…die AfD rassistisch und volksverhetzend sei”. Die Option, dieser Frau die deutsche Staatsbürgerschaft abzuerkennen, weil sie “noch nicht in der westlichen Demokratie angekommen ist”, wäre eigentlich die logische Konsequenz, oder? Amüsant, wie asoziales Verhalten hier ignoriert wird, während der französische Fall logische Folgen hat. Hätte die Frau, die in Frankreich den Handschlag verweigerte, das gleiche hier getan, wäre das für die Einbürgerung kein Problem. Wahrscheinlich würde man hier darüber nachdenken, den Handschlag grundsätzlich abzuschaffen, um “Muslime nicht in Konfliktsituationen zu bringen”… Gruß nach Goslar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.