Haltet den Dieb

Haltet den Dieb

„ … , sie sind schon Geschichte. Nur, sie wissen es noch nicht“,

Dies war die Äußerung, die ich zehn Jahre später wortgenau in meinen Stasiunterlagen wiederfand. Die Spitzeldienste und Abhörtechniken hatten funktioniert.

Während man sich damals die DDR – ohne greifbare Alternative – als baldige Fußnote der Geschichte zu verschwinden wünschte, sind wir heute dank der AfD in der komfortablen Lage nicht vor einer ungewissen Zukunft zu stehen, sondern ein Grundgesetzes vor Missbrauch verteidigen und weiterentwickeln zu dürfen. Und zu müssen.

Doch es sieht nicht gut aus in unserem Lande. Die Wahrnehmung von Grundrechten ist nicht nur in Gefahr, sie ist in Teilen nicht mehr möglich. Die Mittel und Methoden wie durch führende Politiker in einer unheilvollen Allianz mit den an die sozialistische Einheitspresse der DDR erinnernden Journalismus gegen Andersdenkende vorgegangen wird, sind dem untergegangenen Verbrecherregime würdig.

Was nicht wundern darf. Hat die Wesensverwandtschaft deutscher Sozialdemokraten mit Linksaußen und deren grüne Derivate den erfolgreichen Marsch durch die Institutionen erst möglich gemacht.

Und seit geraumer Zeit gar im Gleichschritt mit einer in oligarchischer Selbstherrlichkeit, Widerspruch nicht duldenden CDU-Kanzlerin, deren undurchsichtige politische Herkunft und Haltung noch manchen Historiker beschäftigen dürfte. Der Altparteien galoppierende Bedeutungslosigkeit wird dies nicht aufhalten.

Haben sich doch Oppositionsparteien nur allzu gern in den Parlamenten vom Kontroll- zum Akklamationsorgan umfunktionieren lassen, wie Thorsten Hinz in der neuesten Ausgabe der JF schreibt. Überall nur noch staatsabhängige Kostgänger in Öffentlich-rechtlichen Medien, bei selbsternannten Aktivisten, Karrieristen im universitären Bildungsbereich bis hin zum Staatskabarettisten.

Das Jahr 2015 hat den Qualitätssprung besiegelt. Eine katastrophale Entscheidung wurde getroffen, alle haben mitgemacht, nun sind sie in ihr gefangen und können ohne Prestigeverlust nicht mehr zurück. Das schweißt Politiker, Journalisten und all die anderen unauflöslich zusammen“, schreibt Hinz.

Dem sind sich die vermeintlichen Eliten auch durchaus bewusst. Den Mut zur Wahrheit zu finden und den Rückwärtsgang einzuschalten, wäre ein richtiger, wenn auch vergeblicher Sprung über den eigenen Schatten. Es sei denn, man nimmt den beruflichen Suizid in Kauf.

Doch dies wird nicht geschehen.

Deshalb die Ungeheuerlichkeit, die AfD für das Attentat von Halle nach dem Motto “Haltet den Dieb“ verantwortlich zu machen. Man hört das Pfeifen im Walde.

Von der Goslarschen Zeitung bis Spiegel-online lassen Medien ihre Maskerade fallen. Deprimiert über die jüngsten Wahlerfolge der AfD ist kein Instrument zur Beeinflussung der Leser vor Missbrauch sicher, gilt es doch den politischen Gegner, mittels Isolation und Kriminalisierung zu zerstören. Stasi eben.

Medialen Hass, in der Hoffnung, dass etwas “hängen bleiben“ möge, schüttet Dirk Kurbjuweit, Redakteur des Hauptstadtstudios, auf Spiegel-online vom 11. Oktober mit der Schlagzeile „Die Verantwortung der AfD“ aus. Vorangestellt Björn Höcke mit manipuliert dunklem Bildhintergrund, die Hand beschwörend im kontrastverschärfenden Hell-Dunkeleffekt. Der im mystischen Halblicht erscheinende Höcke soll a priori im bedrückenden Dunkel das Böse symbolisieren. Suggestion pur, um den Leser mit dieser visuellen Anmoderation für die kommenden Lügen und Halbwahrheiten empfänglich zu machen.

Ganz anders bei Olaf Scholz, dem Guten, in der GZ vom 16. Oktober. Da stimmen Belichtungszeit, die Ausleuchtung und selbstverständlich die in den Fragen bereits implizierten Antworten.

Soviel zur Hintergehung der Wahrheit und Verführung des Lesers durch Wort und Bild. Ein Journalismus der an den Völkischen Beobachter erinnert. Es war offensichtlich doch nicht alles schlecht. Auch Karl-Eduard von Schnitzler ist auferstanden, und Claas Relotius lässt ebenso grüßen.

Fortfahrend erfährt der Leser auf Spiegel-online, dass die AfD „ziemlich tief“ in den Morden steckt und nicht „so leicht“ aus ihnen herauskommt. Wohl verpackt in der Feststellung, dass es keinen „direkten Bezug zum Attentäter“ gibt. Man darf ja schließlich nicht justiziabel angreifbar werden.

Verleumdung im Stile marxistischer Dialektik. Infamer geht es nicht.

Nicht einen einzigen Gedanken verschwendet dieser sogenannte Journalist, der sein Handwerk auf der Kölner Journalistenschule erlernt hat, daran, dass sich der Mörder bestärkt durch seine geistig beschränkte Welt aufgefordert gefühlt haben könnte Juden zu töten, weil eine Bundeskanzlerin in diktatorischer Selbstherrlichkeit, großteils mit antisemitischer Muttermilch aufgezogene Moslems hunderttausendfach Einlass in unser Land gewährt hat und mit 15000 Menschen monatlich noch immer willkommen heißt.

Und so fügt Kurbjuweit, stellvertretend für viele seiner Gesinnungsgenossen, gegen alles, was nicht links oder islamzugehörig zu verorten ist, noch den Turbo des Denk-und Sprechverbots hinzu, indem er sich in Kauderwelschfantasien über „…. Räume des Denkens und Sagens,“ ergeht, „die entweder geschlossen sind oder offen. Aber Spitzenpolitiker der AfD haben in den vergangenen Jahren viel getan, um zwei dieser Denkräume zu öffnen und andere hineinzulocken.“

Die in leninistischer Verdrehungsrhetorik folgenden Breitseiten, der allzu gern falsch verstandenen Äußerungen von Gauland, Höcke auf diese, belegen allerdings nur, dass der K. ein aufmerksamer Student besagter Journalistenschule gewesen sein muss. Dessen Präsident übrigens Mitarbeiter der Stasi war.

Bei allem Respekt und Achtung, die man für seine vor Jahren noch anerkennungswürdige journalistische Leistung hat haben können, auf ein derart niederträchtiges Niveau sollte man nicht sinken müssen.

Das eigene Überleben, die Verantwortung für Frau und Kinder bedingt kein solch erbärmliches Lohnschreiben und Wohlgefallen gegenüber Verlegern und Seinesgleichen.

Offensichtlich ist in dieser Gilde Selbstachtung nicht mehr Teil ihrer Würde. Wohl eher Opfergabe auf dem Altar des Gutmenschentums Umerziehungsterrors, welcher nicht mal vor politischem Kindesmissbrauch halt macht.

Uns als AfD sollte dies bei aller Betroffenheit und begrenzter Handlungsmöglichkeit gegen diese Art von Schamlosigkeit Kraft und einander wärmende Geschlossenheit geben.

Es wird nicht nur meteorologisch Winter.

Einer ungeheuren und global agierenden Lobby setzen wir daher den nie aufgebenden Mut zur Wahrheit entgegen.

Wohlwissend, dass schon einmal eine ablaufende Zeit Kinder als letztes Aufgebot zur Machterhaltung missbrauchte.

Sie sind schon Geschichte. Und sie wissen es auch.

 Journalismus heißt: Erstmal die Fakten sammeln –

   dann kannst du sie verdrehen, wie es dir passt.

Mark Twain

Joachim Wedler

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3 Kommentare

  1. Ich hoffe sehr, daß Herr Wedler recht behält in dem Punkt, sie seien schon Geschichte, sie wüssten es nur noch nicht. Ich bin mir da nicht ganz so sicher, da ich täglich immer wieder entsetzt bin über den deutschen Michel, der soviel mit sich machen lässt und nur unterschwellig allenthalben leises Grummeln hören lässt oder unbemerekt das Land verlassen. Werden die Deutschen erst erwachen, wenn die Rezession an ihre Geldbörsen und die Zukunft ihrer Kinder geht?
    Zudem fällt mir auf, daß seitens der Medien immer wieder neue manipulative Wörter geprägt werden, die es so vorher noch nicht gab und an den “Neusprech” in George Orwells “1984” erinnnern:
    Krawallmacher und Anarchos sind jetzt Aktivisten( sehr verharmlosend), die AFD instrumentalisiert, wenn sie Straftaten neuer Mitbürger verbalisiert, die anderen tun das selbstverständlich nicht, wenn sie die AFD der indirekten Mittäterschaft an den Morden eines geistig Verwirrten in Halle geben. und so weiter und so fort….Es fällt mir auch oft auf, daß es bei Demos der AFD oft “Aufmarsch” heisst, bei den anderen aber “Demionstration”.
    Je mehr die AFD diffamiert wird, umso mehr Mitbürger treffe ich, die darauf nicht mehr hereinfallen….der Schuss könnte irgendwann für die Altparteien nach hinten losgehen. Und ich spreche so viele, die mir im Vertrauen sagen, daß sie die AFD gewählt haben, daß mich unsere offiziellen Prozentzahlen etwas verwundern…..achja, und apropos “Staatskabarett”- seit 2015 kann ich kaum noch Kabarettsendungen sehen, es sei denn, von Helmut Schleich oder Dudenhöfer – früher habe ich das sehr gern getan…schade.

  2. Liebe Mitbeobachter,

    es war einmal …

    … ein ehemaliger ZDF-Kameramann (Spezialgebiet: „Wetten, daß …“) namens Andreas Splett…. Der drehte auch einen Konzertfilm in Palästina (2007), wozu er sich eine Sondergenehmigung besorgen musste v. Mossad. Später gründete Herr Splett das „ATV-Studio Halle Saale Andreas Splett Fernsehproduktionen …“ (unter seinen Produktionen u.a.: Dokumentarfilm „Juden in Halle“).

    Und nun kommt der große Zufall:

    Als jener Attentäter am 9.10.2019 in Halle erfolglos die Hallenser Synagoge überfallen hatte, hatte sich Andreas Splett mit seiner Kamera völlig ganz rein zufällig in einer Hallenser Wohnung befunden, von der er die Aktionen des Täters vor der Synagoge exzellent hatte filmen können. Der Streifen wurde umgehend von den Staatsmedien im Fernsehen, aber z.B. auch von „BILD-“ und „Focus-Online“ im Internet gezeigt (inzwischen aber wieder entfernt). Minuten nach dem Überfall und bis heute wurde und wird mit andauerndem, höchstem medialen Aufwand die AfD als geistiger Brandstifter und somit als Ursache für das Attentat ausgemacht, gut zwei Wochen vor den Thüringer Landtagswahlen. Übrigens war RTL am 9.10. aus reinem Zufall auch gleich vor Ort … Selbstverständlich sollen nun gerade vorbereitete Gesetze zur Verschärfung der Internet-Zensur und des Waffenrechtes unverzüglich umgesetzt werden.

    Und das Unglaublichste:
    Da gibt es doch „Verschwörungstheoretiker“, die aus einem solchen wirklich nur puren Zufall herauslesen wollen, daß ein ausländischer Geheimdienst hinter der Sache stehen könnte. Mossad?

  3. Jennifer Schmitt

    Guten Morgen liebe Mitdenker,

    es ist immer wieder traurig zu sehen wie viele Schafe es nun in unserem Land gibt. Bereitwillig glauben sie alles was ihnen erzählt wird, ohne sich weiter zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Wenn man sich ein wenig mit der Sache beschäftigt, dann sieht man zum Beispiel auf Youtube, eine ganz fröhlich lachende Muslima in einer Fernsehsendung die berichtet, dass sie im Bus zur Arbeit gesessen habe, als die Nachricht des Anschlags im Radio lief. Ferner erzählt sie wie glücklich und heiter die Busgesellschaft war als die Zahl der Toten auf zwei anstieg und an einem Kontrollpunkt sogar die örtliche Polizei mitgefeiert habe.
    Ich war entsetzt als ich das sah und muss sagen, dass ich so etwas noch nie in einem Gespräch mit der AFD oder auch sonst von einem Menschen gehört habe. Der Tod eines Menschen ist niemals zu verherrlichen und schon gar nicht zu feiern, das entspricht nicht unserer Ethik und zeigt mir wie grausam diese Menschen doch sind.
    Ich bin bestürzt, dass sich so viele darauf stürzen einen schuldigen in der AFD zu suchen, anstatt sich einfach mal Gedanken zu machen ob dieser “Zündstoff” nicht vielleicht von anderer Stelle nur ausgenutzt wird.

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