Flugzeugträger

AKK – Flugzeugträger: Überflüssig wie ein Kropf

Jens Kestner, AfD, lehnt kostspielige Prestigeprojekte für die Bundeswehr ab.

„Um eine angeblich global notwendige Rolle einer schwächelnden EU symbolpolitisch aufzupolieren, sollte in deutsch-französischer Kooperation ein Flugzeugträger gebaut werden. Dieser Vorschlag der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK), der Bestandteil ihrer Antwort auf den ‚Aufruf zur Erneuerung Europas’ von Emmanuel Macron darstellt, ist so überflüssig wie ein Kropf! Er ist ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver zur Europawahl, bei der die etablierten Altparteien mit schweren Stimmverlusten rechnen müssen und hektisch nach Strohhalm-Alternativen greifen. Außerdem lenkt er von den eigentlichen Problemen unserer sicherheitspolitischen Herausforderungen ab. Anstatt eine wirksame Landes- und Bündnisverteidigung der Bundeswehr realistisch umzusetzen, werden kostspielige Prestigeprojekte befeuert, die wir nicht brauchen!“ Das erklärte Jens Kestner, AfD-Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, heute in Berlin.

Jens Kestner: „Lieber die Wehrpflicht wieder praktisch einführen!“

„Wenn schon Symbolpolitik im Rahmen unserer Landes- und Bündnisverteidigung, dann lieber eine in staatspolitisch sinnvoller Richtung. Vor allem dann auch mit der Konsequenz ihrer realisierbaren Umsetzung. Z.B. denke ich da an die Wiedereinführung der Wehrpflicht bzw. die Aufhebung ihrer Aussetzung. Das wäre ein wichtiges Symbol! Damit könnte der Personalbedarf der Bundeswehr besser abgedeckt und gleichzeitig ein Beitrag dazu geleistet werden, ein kaum mehr vorhandenes Wehrbewusstsein bei der jungen Generation in Deutschland neu zu begründen. Dazu brauchen wir keinen deutsch-französischen Flugzeugträger, den der deutsche Steuerzahler – erfahrungsgemäß – teuer zu finanzieren hätte.“
Jens Kestner: „Ich lehne eine europäische Interventionsarmee ab!“
„Der irre Vorschlag der CDU-Vorsitzenden nach einem Flugzeugträger mit deutscher Beteiligung würde im Falle der Realisierung ja nur einen
erneuten Schritt in Richtung zur europäischen Interventionsarmee bedeuten, die ich ablehne. Dieses Projekt liefe auf eine weitere und zusätzliche militärische Beteiligung der Bundeswehr an der Absicherung z.B. von alten französischen Kolonialinteressen in Afrika hinaus. Mali lässt grüßen. Hinzu kommt: Solange wir noch nicht einmal in der Lage sind, unseren verfassungsmäßigen Kernauftrag, Landes- und Bündnisverteidigung im Rahmen der NATO auch nur annähernd auszuführen, sollten derartige Flugzeugträger-Spinnereien unterbleiben!“

Jens Kestner

Mitglied des Deutschen Bundestages
Berlin, 11.03.2019

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Kommentar

Das ist ein Knaller ! Deutschland mit Großmacht Frankreich überlegt einen Bau von Flugzeugträger ! Das hätte ich mir in meinem mutigsten Traum  nicht vorstellen können. Leute die so was im Umlauf bringen gehören in eine geschlossene Anstalt. Meine Oma hätte das  ganz einfach “Verrücktenanstalt” benannt. Heute sagt man so was nicht aus Rücksicht auf die dort Eingesperrten. Selbstverständlich sind die POLITIKER die so was sagen auf den ersten Blick gesund, denn wie kann es sein, dass ein Minister oder hohe Beamte psychisch krank sein könnten? Das würde doch keiner akzeptieren und glauben. Hier bin bin ich mit mein Latein am Ende. Lassen wir doch unsere Phantasie spielen. Großmacht Frankreich und Deutschland würden sich so was überlegen. ATOMARE Großmacht Frankreich hat schon einen Flugzeugträger, wörtlich EINEN, der zweite wäre unter dem Kommando der erfahrenen französischen Admiräle unterwegs. Deutsche hätten ganz sicher eine wichtige Rolle auf dem Schiff gespielt und hätten den Franzosen ihre jahrelange Erfahrung zur Verfügung gestellt. Höchst Interessant  wäre die Aufgabe solch einer Flotte. Der letzte Einsatz von „Charles de Gaulle“ war in Krieg gegen Syrien, wo dieser  Stolz der französische Marine aus sichere Entfernung einige französische Flugzeuge starten lies und dann verschwand in einem Eiltempo. Ganz sicher ging es darum, dass die syrischen Streitkräfte diesem Schiff gefährlich wurden. Also, da haben wir schon herausgefunden den Zweck und ungefähr Einsatzgebiet für  den das  deutsch-französische Schiff gebaut werden sollte. In erster Linie geht es um Interventionen in schwarzen Afrika, nicht mal gegen Syrien, sondern gegen arme Länder, deren Bürger höchsten mit AK-47 in der Hand der französische Demokratie gefährlich sein könnte. Mit diese militärische, französische Doktrine, könnten die beiden Schiffe über 100 Jahre, kostengünstig und sicher  wilde Afrikaner bekämpfen und damit die französische und deutsche Demokratie aus eine Entfernung von tausenden Kilometer beschützen. Selbstverständlich ist mein Beitrag ironisch, aber es bleibt nichts anderes als Ironie. Noch die letzte Frage. Wie sollte diese Schiff heissen ? „PRESIDENT MACRON“-das wäre zu autokratisch, wie wir wissen ist er lupenreiner Demokrat , „EGALITE FRATERNITE LIBERTE“ – zu stolz und nicht wahr,  oder ganz einfach „ Wahnsinn“ was dem Umständen entspräche .

Ernst N. *

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