Ausplünderung unseres Sozialsystems

Hätten Sie es gewußt?

Ich arbeite seit gestern für 2 Wochen in Berlin und darf so gesehen Hauptstadtluft schnappen.
Richtig gut finde ich es, weil es eben auch ein Perspektivwechsel ist.
Aus dem beschaulichen Goslar raus, rein in die große Stadt.

Es sind die Denkanstösse, die ich mag und manchmal kommt auch etwas wieder hoch, was ich längst verdrängt hatte.

1. Beispiel
Gestern traf ich einen interessanten Kunden. Ein Spanier, der nun in Deutschland arbeitet.
Interessant auch, weil er anders war.
So kamen wir also in‘s Gespräch und nach kurzer Zeit auf die wahre Motivation seiner Beschäftigung, die deutsche Krankenversicherung.
Vielleicht sind Sie jetzt genauso perplex wie ich.
Wieso Krankenversicherung?
Der Mann sprach von einer bevorstehenden Operation, die mit Rekonvaleszens knapp 100.000 € kostet.
Bezahlt nun von der deutschen Krankenversicherung.
Nach eigenen Aussagen, wäre dieses für einen Deutschen in Spanien auf Grund von Ausschlüssen nicht möglich gewesen.
Wir waren uns völlig einig, dass es sich um eine Ausplünderung des Sozialversicherungssystem handelt.

2. Beispiel
Nach dem Gespräch war ich völlig aufgewühlt. Ist es wirklich so einfach an Leistungen zu kommen?
Dann fiel mir der seit fast 5 Jahren in Goslar lebende Syrer ein. Längst hatte ich es verdrängt, irgendwo im Unterbewußtsein abgespeichert und mich damit abgefunden doch nichts ändern zu können.
Als ich ihn traf, und teilweise bei Arzt- und Behördenbesuchen begleitete, mokierte er sich über seinen in Berlin lebenden Cousin. Sprach der doch nach 15 Jahren immer noch kein Deutsch. Das würde ihm nicht passieren.
Auch sei er dem deutschen Staat dankbar. Im Gegensatz zu anderen arabischen Staaten, wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate (nehmen keine muslimischen Brüder aus Syrien auf), sei er vom deutschen Staat aufgenommen und versorgt worden.
Nun kam die Aussage: „Niemals würde ich den deutschen Staat betrügen!“
Nach kurzer Zeit arbeitete er schwarz. Freilich bekommt er seine Wohnung und obendrein sein Hartz 4 vom Jobcenter überwiesen.
Deutsch spricht er nach wie vor schlecht.
Dafür verstand er es zwei seiner Brüder (einer davon mit Frau) nachzuholen.
Die Krone für mich war ein Arztbesuch in Hildesheim. Die Tablettenbehandlung sollte jährlich 20.000 € kosten.
Hierauf wies ihn der Arzt hin. Ich sprach ihn darauf an und fragte „woher wohl dieses Geld komme?“
„Von der Krankenkasse!“
Freilich blieb meine Frage, „wer denn die Krankenkasse sei?“, unbeantwortet.
Nun, wieder spreche ich nur von Einzelbeispielen, in diesen Fällen von einem Syrer, der genau das Gegenteil von dem macht was er versprochen hat.
Er betrügt den deutschen Staat und damit uns, er spricht auch nach 4 Jahren schlechtes Deutsch und arbeitet schwarz.

3. Beispiel
Vor Weihnachten hielt ich bei einer Berufsfachschule in Braunschweig einen Vortrag über Afrika.
Einer der Schüler kam aus Goslar. Da wir denselben Weg hatten bot ich ihm an mit mir zurück zu fahren. Wie sich herausstellte war der Mann Syrer.
Auf der Rückfahrt erzähle er dann, dass die Familie (die Eltern und 3 Geschwister) ein Haus in Jürgenohl angemietet haben. Die Miete wird vom Jobcenter bezahlt.
Mit der Familie in Syrien ist man bestens vernetzt. Die Nachricht die sich in Syrien verbreitet ist „Der deutsche Staat stellt uns kostenlos ein Haus zur Verfügung!“
Die Wirkung liegt auf der Hand …

Wie einfach es geht unser Sozialversicherungssystem zu plündern wird mir immer bewußter! Es wird politisch auch in kauf genommen!
Was können wir dagegen tun?

                                                                                                    Ralf Westhagemann

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2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Westhagemann,

    es gibt nur eine politische Lösung, diesem Mißbrauch Einhalt zu gebieten, mehr Sachleistungen, weniger Geldleistungen und im Krankheitsfall nur eine Notversorgung. Migranten sanieren sich hier auf unsere Kosten und zu Lasten der Steuerzahler, das gleiche gilt für EU-Ausländer die hier Hartz IV erhalten obwohl sie gar nicht in unser Sozialsystem eingezahlt haben, ärztliche Versorgung zu 100% garantiert.

    Eine Verwandte reist jedes Jahr 3 Mal nach Spanien, bei ihrem letzten Aufenthalt zog sie sich eine Lebensmittelvergiftung zu (wurde aber erst später in Deutschland festgestellt). Ihr Mann rief den Notarzt, weil sie nicht mehr aufstehen konnte und sie kam in eine Klinik, sie mußte für eine kurze Untersuchung 2500 Euro bezahlen, obwohl sie eine private Krankenversicherung für´s Ausland abgeschlossen hatte und gesetzlich versichert ist. In Deutschland angekommen erhielt sie endlich eine Behandlung mit Antibiotika, es dauerte noch Wochen bis es ihr besser ging. Die 2500 Euro wurden nach langem Kampf mit den Versicherungen (dauerte 3 Monate) dann endlich erstattet.

    Ich frage mich, warum wir eine europäische Gesundheitskarte haben, viele Menschen können sich doch diese Auslagen gar nicht leisten, das sollte dringend geändert werden. Wer nach Deutschland kommt, mit oder ohne Papiere, nur einen Minijob anmelden (kann ja auch gefaked sein) und schon erhält man alles, das Rundumsorglospaket.

    Ich bin es wirklich leid arbeiten zu gehen, Steuern zu bezahlen, die dann in großem Stil mißbraucht werden. Kein Wunder, daß immer mehr Menschen auswandern, insbesondere auch gut Gebildete, die in den USA, in der Schweiz und in Kanada ein besseres Leben führen können, viel weniger Steuern bezahlen und sich keine Sorgen machen müssen über ihre Kinder.

    Ich beobachte eine stark zunehmende Unzufriedenheit in unserem Land auch verstärkt in der Mitte der Gesellschaft, das sind wir. Schon jetzt sind im Staatshaushalt die Ausgaben höher als die Einnahmen und die Tendenz wird sich verschärfen durch Auswanderung und immer weniger Vollzeitjobs. Auch Firmen verlagern ihre Sitze in Länder, in denen sie weniger Steuern zahlen müssen, z. B. USA.

    Ich wünsche mir einen lauten Knall in diesem Land, in diesem Europa, die Regierungsverantwortung müssen wieder Realisten übernehmen die Politik für die Bürger machen, so wie zur Zeit geht das jedenfalls nicht mehr lange gut.

    Ein schönes Osterfest
    Mit freundlichen Grüßen
    Svenja

  2. Gudrun Eckbrett

    Ich gebe Svenja uneingeschränkt recht – die Deutschen arbeiten sich den Wolf und profitieren nicht von dem Erwirtschafteten…so eine Ausplünderung des Sozialsystems ist in keinem anderen mir bekannten Land denkbar.
    Viele Bürger haben den Eindruck, nur noch zum Arbeiten und Erwirtschaften der Staatseinnahmen da zu sein , die dieser eigentlich in erster Linie für seine Bürger zu verwenden hätte – vom Umgang des Staates mit denen, die dieses Land aufgebaut haben, nicht zu reden- absolut mangelnde Wertschätzung – hier gibt es 48 % vom brutto als Rente, in Österreich 80 %, in Ungarn können alle Rentner ab 65 Jahren alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei nutzen und haben ermässigten oder kostenfreien Eintritt in Museen und Schlösser oder Ausstellungen. In den Niederlanden bekommt man nach 40 Jahren eine Grundrente von 1200 €….und wir sind ja soooo reich……

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